Tipps bei Hagelschäden
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Tipps bei Hagelschäden

Hagelschäden am Auto beseitigen lassen, ist mehr als eben eine Delle rausdrücken.

Die Natur spielt oftmals verrückt. Tennisballgroße Hagelkörner regnen vom Himmel herab und hinterlassen hässliche und kostenintensive Schäden am Haus und vor allem an PKWs.

Versicherungen sehen sich mit sehr hohen Kosten konfrontiert und reagieren mit scheinbar logischen Maßnahmen, um die Auszahlungen an Ihre Versicherten so niedrig wie nötig zu halten - auch mit dem Argument, dass der Versicherte durch die Kosteneinsparungen der Versicherungsgesellschaften am langen Ende durch die Beiträge ebenfalls sparen würde. Prinzipiell ist dies richtig, jedoch nicht zu Ende gedacht.

Wenn Hagelschäden in einem großen Ausmaß zu hohen Regulierungskosten führen, zeigt sich eindeutig ein Trend: Die Gutachter der Versicherungen und die sogenannten Partnerfirmen bauen Zeltstädte auf oder mieten sich für einen Zeitraum leerstehende Hallen zur Massenabfertigung an. Im Minutentakt werden Gutachten erstellt und Dellen aus den Fahrzeugen gedrückt. Hauptsache schnell und kostensparend.

Bei Reklamationen sind die Versicherten immer die Leidtragenden, denn die Zentralen dieser mobilen „Dellendoktoren“ sind meist mehr als 100 km vom eigenen Wohnort entfernt.

Gerade bei finanzierten und geleasten Fahrzeugen ist es wichtig, die Behebung von Hagelschäden in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen – sinnvoll ist das in dem Vertrags-Autohaus Ihres Markenfahrzeugs. Dort werden Reparaturen nach den Vorgaben des Herstellers getätigt und garantieren keine bösen Überraschungen, wenn Sie Ihr Fahrzeug abgeben oder verkaufen möchten.

Neben einem kostenlosen Leihwagen, dem Service der reibungslosen Abwicklung mit den Versicherungen und leckerem Kaffee, haben Autobesitzer, die z. B. Hagelschäden oder Unfallreparaturen im Autohaus instand setzen lassen, immer einen Ansprechpartner vor Ort.

Die Entscheidung, wo Sie Ihr Fahrzeug bei Schäden reparieren lassen, liegt in erster Linie in Ihrem Ermessen und nicht bei der Versicherung.
 

Darauf sollten Sie bei der Schadensregulierung unbedingt achten:

  • Einen Ansprechpartner vor Ort: Z. B. bei Rückfragen oder späteren Reklamationen.
  • Schäden immer im Sinne der Garantie und durch einen Fachmann beheben lassen.
  • Bei der Begutachtung nicht zu einer Unterschrift für den Arbeitsauftrag drängen lassen.
  • Lassen Sie sich niemals mit einem Scheck abfinden, egal wie verlockend es sein mag.
  • Das Gutachten der Versicherung immer durch Vertragswerkstatt Ihres Vertrauens oder einen
  • unparteiischen Gutachter auf Richtigkeit, Vollständigkeit und unter Zugrundelegung der lokal gültigen
  • Stundenlöhne prüfen lassen.
  • Wird ein Leihwagen gestellt und ist dieser kostenlos?
  • Geregelte Abwicklung mit der Versicherung.
  • Versicherungen – ob Teil- oder Vollkasko – mit sogenannten Partnerwerkstätten sind zu hinterfragen, da diese von den Versicherungen beauftragt werden und nicht von Ihnen.


Bedenken Sie einmal: Wer bezahlt den Gutachter oder Dellendoktor, der von der Versicherung bestellt wird? Und zu welchen Gunsten wird dieserhandeln?

auf Anfrage

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem"Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) erhältlich ist.

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